«Mein Job beginnt, wenn plötzlich nichts mehr läuft.»
Richi, 56 - Interventionsspezialist
Eine Kollision, ein blockiertes Tram, eine verletzte Person. So vielfältig die Herausforderungen sein mögen, ist es immer meine Aufgabe, Ruhe ins Chaos zu bringen, zu helfen und dafür zu sorgen, dass unsere Fahrgäste sicher ans Ziel kommen.
Es gibt Tage, da passiert kaum etwas, und es gibt Tage, die gehen mir noch lange nach. Manchmal sind es schwierige Einsätze mit Verletzten, manchmal auch nur kleine Pannen. Aber jeder Einsatz fordert volle Aufmerksamkeit.
Im Zentrum steht dabei für mich, dass die Menschen wissen: Wir sind da. Wir kümmern uns.
Ich mache diesen Job seit vielen Jahren, weil ich es liebe, draussen zu sein, mit Menschen in Kontakt zu kommen und Verantwortung zu übernehmen. Ich bin kein Büromensch. Mir gibt es Sinn, direkt vor Ort zu helfen, egal ob mit Fahrgästen, Kolleginnen und Kollegen oder Partnerorganisationen wie zum Beispiel Polizei, Sanität und Feuerwehr.
Natürlich gehören auch schwierige Situationen dazu. Es gibt Momente, in denen ich nachhause gehe und mit meiner Frau oder meinem Coach darüber spreche. Aber auch schöne Erlebnisse bleiben: wenn Menschen Vertrauen schenken, wenn ein Problem gemeinsam gelöst wird oder wenn man einfach spürt, dass der Einsatz etwas Gutes bewirkt hat. Achja, auch ein Danke bleibt mir jedes Mal lange präsent.
Wir sind eine eingespielte Truppe und wir wissen: Basel verlässt sich auf uns.
„Wir können nicht alles verhindern, aber wir können da sein, wenn es uns braucht.“